Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  1. Frauen NRW

Porträts "Frauen in Nordrhein-Westfalen"

Marianne Pitzen: Frauengeschichte festhalten und fortschreiben

"Das Bonner Frauenmuseum ist mehr als ein Museum, es ist eine Geschichts- und Zukunftswerkstatt, ein Ideenpool", sagt Marianne Pitzen. 1981 gründete die Künstlerin gemeinsam mit Mitstreiterinnen die Institution in dem dreigeschossigen 3.000 Quadratmeter großen ehemaligen Kaufhaus Bernartz. Seither fanden dort über 600 Ausstellungen statt. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums sprach frauennrw.de mit der Museumsleiterin.

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Dr. Monika Hauser: Mission possible!

Die in Köln lebende Südtirolerin Dr. Monika Hauser baute die Organisation medica mondiale auf, die traumatisierte Frauen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt. Als internationale Botschafterin kämpft sie dafür, dass sexualisierte Gewalt wahrgenommen und geahndet wird. „Ich möchte etwas schaffen, das Bestand hat“, sagt sie.

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Gertrud Servos, eine Frau von liebenswerter Unbequemlichkeit

Als sich das Netzwerk für Mädchen und Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen vor 15 Jahren gründete, war Gertrud Servos eine der Initiatorinnen. Die Frauen wollten gegen die doppelte Diskriminierung - als Frau und als Mensch mit Behinderung - aktiv werden. Von Beginn an bekleidete Gertrud Servos die Funktion der Sprecherin. Ihr politisches und soziales Engagement begann allerdings nicht erst mit dem Netzwerk.

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Bettina Pfleiderer: "Ich habe eine grenzenlose Neugier auf Menschen und das Leben!"

Die Professorin Dr. Dr. Bettina Pfleiderer ist eine Ausnahmewissenschaftlerin. Sie forscht in dem erst in jüngster Zeit zunehmend beachteten Bereich der geschlechtsspezifischen Medizin. Genauso ungewöhnlich wie ihre Forschungsprojekte ist aber auch ihr Lebensweg.

 

 

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Inka Grings: Die Frauenweltmeisterschaft 2011 wird den Frauenfußball einen Riesenschritt nach vorne bringen!

Inka Grings hat schon fast ihr ganzes Leben lang den Fuß am Ball. Ihr großer Bruder nahm sie mit zum Jungenfußball; erst stand sie am Rand, doch schon bald wollte und durfte sie mittrainieren. Heute ist eine der erfolgreichsten deutschen Fußballspielerinnen. Die Liste ihrer Auszeichnungen ist lang und beachtlich. Zuletzt war sie unter anderem Europameisterin mit der Nationalmannschaft, DFB-Pokal-Siegerin mit ihrem Verein FCR 2001 Duisburg und UEFA Womens`s Cup Siegerin. Die "Krönung" bildete bislang die Wahl zu Deutschlands "Fußballerin des Jahres 2009", ein Titel, den sie 2010 verteidigen konnte.

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Uta C. Schmidt: "Geschichte wurde immer von beiden Geschlechtern gemacht!"

Sie ist eine Frau mit vielen Facetten und immer bereit, auch hinter die Dinge zu schauen. Sie ist feministische Wissenschaftlerin, katholische Arbeitertochter, aktives Gründungsmitglied der Ruhrgebietsblaskapelle "schwarz/rot Atemgold 09", Ehefrau und Mutter zweier Söhne. "Frauennrw.de" porträtiert die Historikerin und Projektleiterin des Internetportals "Frauen.Ruhr.Geschichte".
 

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Jawahir Cumar: "Wenn nicht ich meinen Mund aufmache, wer soll es dann machen?"

Die Büroeinrichtung von Jawahir Cumar in Düsseldorf weckt Assoziationen an Afrika. Bunte Kissen auf dem üppigen einladenden Sofa, dunkle Holzskulpturen, ein niedriger Tisch und farbenfrohe Teppiche und Bilder sollen den meist afrikanischen Besucherinnen und Besuchern ein Stück Heimat vermitteln. Heimat und damit vielleicht auch einen Vertrauensvorschuss, denn Jawahir Cumar ist seit dreizehn Jahren mit einem brisanten Thema "unterwegs". Sie berät und begleitet von Genitalverstümmelung betroffene oder bedrohte Mädchen und Frauen.
 

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Eren Önsöz: ''Der Zug der Zeit hat keine Haltestellen''

Im Zug der Zeit ziehen manche den Vorhang im Abteil zu. Wollen nicht wissen, was draußen abgeht, leben von der Erinnerung an Vergangenes - der Stoff der gegenseitigen Gleichgültigkeit, aus dem Parallelwelten entstehen. Andere lassen sich von den vorgegebenen Bildern berieseln. Und Eren Önsöz? Sie steigt einfach aus und bewegt ihre eigenen Bilder. Rastlos stellt sich die Filmemacherin auch großen Herausforderungen.

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Ela Bieronski: 'Es ist wichtig, sich nicht zu verstecken, sondern zu zeigen!'

Vor 21 Jahren hat sich Ela Bieronski dazu entschlossen, in Deutschland zu leben. Nach ihrem Ingenieursstudium in Polen zog es sie in die Welt hinaus, und sie landete in Dortmund. Heute ist die 46-Jährige im Münsterland zu Hause und arbeitet als selbstständige Webdesignerin in Nordkirchen. Das alles ist ihr jedoch nicht in den Schoß gefallen. Sie hat auf ihrem Weg einiges dafür getan.

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Edina Müller: "Herzsprung" beim Einlauf ins Olympiastadion in Peking

Edina Müller hat mit ihren 25 Jahren bereits Erfolge zu verzeichnen, von denen andere nur träumen. Die Rollstuhlbasketballerin stand mit ihrer Mannschaft bei den Paralympics in Peking 2008 mit Silber im Finale. Im Frühjahr 2008 gewann sie die amerikanische Meisterschaft, 2007 bei der Europäischen Meisterschaft Gold und 2006 Bronze bei der WM in Amsterdam. Trotz dieser nationalen und internationalen Beachtung hat die sportliche junge Frau ihre Bodenhaftung nicht verloren, im Gegenteil.

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Ingrid Klimke: 'Ich konnte eher Reiten als Laufen'

"Ich konnte eher Reiten als Laufen", erinnert sich die Tochter des berühmten Dressurreiters Reiner Klimke. Von Kindesbeinen an hatten Ingrid Klimke und ihre beiden Brüder Kontakt mit Pferden. Zu einer Karriere im Reitsport hat sie sich aber nicht gedrängt gefühlt: "Es war eher ein spielerisches Hineinwachsen", sagt die erfolgreiche Reiterin. Seit ihrer Jugend startet sie in den drei Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit.

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Steffi Nerius: Gespannt auf die Olympischen und die Paralympischen Spiele

Auf ihre bisherige sportliche Karriere kann die Speerwerferin Steffi Nerius beruhigt zurückblicken. Seit den Europameisterschaften 2002 in München hat sie von allen großen Meisterschaften eine Medaille nach Hause gebracht. Für ihre herausragenden sportlichen Leistungen und ihr soziales Engagement als Trainerin behinderter Nachwuchsleichtathletinnen und -athleten wurde ihr Anfang 2008 auch der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.

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Christina Essenberger: Aus der Provinz zum Internationalen Frauenfilmfestival

Christina Essenberger ist die neue Geschäftsführerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln (IFFF Do/K). Aus dem Dorf Enger bei Bielefeld kommend, wusste sie nur, dass sie hinaus in die Welt und etwas mit Kunst und Kultur machen wollte. Einen Masterplan hatte sie nicht. Seit Sommer 2007 sorgt sie nun dafür, dass das Filmschaffen von Frauen auf einem der größten und bedeutendsten Frauenfilmfestivals weltweit präsentiert wird.

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Sigrid Metz-Göckel: 'Professorin ist ein Traumberuf für Frauen!'

Bereits mit 35 Jahren wurde Sigrid Metz-Göckel als Professorin an die Universität Dortmund berufen. Damals, 1976, war die Sozialpsychologin eine von nur drei Professorinnen und vermisste Kollegialität. Sie begann andere Wissenschaftlerinnen um sich herum zu scharen und engagierte sich für die Institutionalisierung der Frauenforschung in Nordrhein-Westfalen.
 

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Nina K. Matthies: 'Mein neues Selbstverständnis war der größte Gewinn'

Noch ziemlich genau erinnert sich Nina K. Matthies daran, wie sie vor vier Jahren dem Expert/-innen-Team bei ihrer Bewerbung um den Unternehmerinnenbrief NRW gegenübertrat. Zwei ihrer Bilder unter den Arm geklemmt, hatte die damals 29-Jährige genau zehn Minuten Zeit, um dem Gremium ihr Unternehmenskonzept schmackhaft zu machen.
 

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Dorothea Schneider: 'Feuerwehrfrau durften wir uns lange Zeit nicht nennen' - eine Pionierin in der Freiwilligen Feuerwehr

Resolut und standfest wirkt Dorothea Schneider, die auf ihrem Wohnzimmersofa sitzend von 35 Jahren ereignisreicher Feuerwehrlaufbahn berichtet. Man würde sich nicht wundern, wenn sie im nächsten Moment zu einem Einsatz gerufen, in ihre Uniform schlüpfen und mit ihrem blauen Polo zum Einsatzort brausen würde. Doch Feuerwehrfrau Dorothea Schneider ist seit 2006 im Ruhestand.

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Angela Feuerstein: Eine Frau kämpft für 'Normalität im IT-Bereich'

Angela Feuerstein ist Gründerin und Mitglied der Geschäftsleitung des Software-Unternehmens "SMF KG", Mitglied vieler Gremien, Initiatorin innovativer Schulprojekte wie "Mathe zum Anfassen", Ehefrau, Mutter zweier Kinder und engagierte Vorreiterin für Frauen auf dem Weg in den gut dotierten IT-Bereich. Für ihr großes Engagement in der Ausbildung und Förderung junger Frauen in IT-Berufen erhielt sie bereits besondere Anerkennung.

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Barbara Schock-Werner - Dombaumeisterin in Köln

Morgens ist sie die Erste im Büro, beantwortet Briefe und verfasst Texte. Ein Besuch auf der Baustelle steht heute auf dem Programm, Termine mit einem Lichtdesigner und der Leiterin der Glaswerkstatt folgen. Wann immer sie Zeit findet, führt sie ihr Forschungsprojekt über den Drei-Königinnen-Schrein fort. - Ein typischer Tagesablauf für Barbara Schock-Werner. Sie ist seit sechs Jahren Dombaumeisterin auf der ältesten Baustelle Deutschlands, dem Kölner Dom.

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