Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  1. Frauen NRW

Allgemein

Im Sport erobern sich Frauen immer mehr Terrain: als Breitensportlerinnen oder Profis, als aktive Athletinnen und Trainerinnen. Und sie sind in immer mehr ehemals eher "männlichen" Sportarten präsent: Sie boxen, heben Gewicht und fahren Autorennen. Noch sind die Männer sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport leicht in der Überzahl. Insbesondere die Führungspositionen der großen Sportorganisationen werden von Männern dominiert. Dies geht oft auch mit einer Ungleichbehandlung von Sportlerinnen einher. Erst seit 2007 erhalten zum Beispiel die Gewinnerinnen und Gewinner der größten und wichtigsten Tennisturniere des Jahres, der Grand Slams in Melbourne, Paris, London und New York, die gleichen Preisgelder. Ebenfalls 2007 erhielten die Fußball-Weltmeisterinnen vom Fußball-Weltverband FIFA erstmals überhaupt ein Preisgeld. Die Siegprämie bei der Europameisterschaft 1989 bestand noch aus Bügelbrett und Kaffeeservice. Chancengleichheit für Frauen und Männer in der Gesellschaft geht also nicht ohne Chancengleichheit im Sport. Und Chancengleichheit im Sport heißt auch, dass Alter, Behinderung oder ethnische Herkunft von Frauen ihre Möglichkeiten Sport zu treiben, nicht einschränken sollten.

Beratungsstellenfinder

Karte_NRW