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Der Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter im Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren zunehmend geschärft. „Trotzdem sind wir von einer durchgängigen geschlechtergerechten gesundheitlichen Regelversorgung noch weit entfernt“, sagt Ministerin Barbara Steffens. Anhaltspunkte dafür, wie eine solche Versorgung möglich ist, liefert die vorliegende Dokumentation der Fachtagung "Frauen.Gesundheit.NRW". Hier äußern sich Expertinnen zu Themen wie Gendermedizin, Kaiserschnitt, psychische Erkrankungen, Organtransplantationen, Mädchengesundheit und häusliche Gewalt.
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Wer bestimmt, was in der Medizin wichtig ist? Wie behandelt, was gelehrt, gelernt und geforscht wird? Fast immer: Männer. Auf den Lehrstühlen und Chefarztsesseln sind Frauen selten anzutreffen. Daher fordern Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen jetzt auch in der Medizin eine feste Frauen-Quote von 40 Prozent für alle Führungspositionen bis 2018.
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Erstmals in seiner Geschichte beruft der Bundesrichterwahlausschuss 75 Prozent Frauen. Von den sechs Richterinnen kommen drei aus Nordrhein-Westfalen.
In der aktuellen Debatte um das Ehegattensplitting zeigen sich viele Grauzonen des Wissens. Der Deutsche Jouristinnenbund (djb) räumt in seiner Erklärung mit den fünf häufigsten Irrtümern über das Ehegattensplitting auf.
Unter dem Slogan „Renaissance“ der Hormontherapie gibt es Bestrebungen verschiedener Meinungsführer und Verbände, die postmenopausale Hormontherapie wieder als Präventions- und Lifestyle-Medikament zu proklamieren. Um Fachleute und interessierte Frauen detailliert und sachlich über den aktuellen Stand der Hormontherapie zu informieren, hat der AKF e.V. (Arbeitskreis Frauengesundheit) ein Hintergrundpapier verfasst.
Das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen und Vertrauenspersonen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an die passenden Unterstützungsangebote vor Ort weiter. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert daran, dass Frauen viele frauenpolitische Erfolge errungen haben. Ministerin Barbara Steffens: „Es gibt aber noch erheblichen Handlungsbedarf in Sachen Gleichberechtigung.“ Das gilt auch für die gesundheitlilche Versorgung von Mädchen und Frauen.