Minister Armin Laschet: "Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern"
Pressemitteilung vom 21. November 2008
"Wir müssen vor allem den rund 240.000 Müttern im Land, die nach der Erziehung ihrer Kinder gerne wieder erwerbstätig wären, besondere Unterstützungen bieten", sagte heute (21. November 2008) Frauenminister Armin Laschet in Düsseldorf. Die Landesinitiative "Netzwerk W", die sich für die Verbesserung der bestehenden Rahmenbedingungen für den Wiedereinstieg in den Regionen des Landes einsetzt, sei hierfür ein guter Ansatz.
Das "Netzwerk W" besteht unter anderem aus 37 Einrichtungen, die eine Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen bekommen und Frauen dabei unterstützen, nach einer Familienphase wieder auf den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Die Förderung kann je nach Projekt bis zu 15.000 Euro betragen. Die jeweiligen Aktivitäten müssen vor Ort zwi schen Kommune, Arbeitsagentur und Bildungseinrichtungen abgestimmt sein.
"Wir befinden uns auf einem guten Weg: Zwischen 2005 und 2007 ist die Erwerbsquote der Frauen in Nordrhein-Westfalen um 2,5 Prozent punkte auf 65 Prozent gestiegen. Ich bin sicher, dass solche Fördermaßnahmen weiter dazu beitragen, Frauen den Weg in das Berufsleben zu eröffnen", sagte Laschet. Ziel des "Netzwerkes W" sei es auch, darüber hinaus weitere Partner vor Ort zu gewinnen, um so gemeinsame, regional abgestimmte Lösungen für die vielfältigen Probleme der Berufsrückkehr zu finden. "Denn das Land kann auf niemanden verzichten, der qualifiziert ist und wieder arbeiten will", so Laschet.
In diesem Jahr werden vor allem Projekte gefördert, mit denen die Information über mögliche Hilfen für den Wiedereinstieg oder über bestehende Anlaufstellen vor Ort verbessert werden sollen. Die Einrichtungen, die diese Maßnahmen realisieren, verteilen sich auf das ganze Land. Gefördert werden im Regierungsbezirk Köln neun Projekte, im Regierungsbezirk Düsseldorf zehn, in Münster fünf, Detmold vier und in Arnsberg neun Projekte.
Eine Liste aller beteiligten Projekte im "Netzwerke W" in Nordrhein-Westfalen und die Ergebnisse der Pilotphase des "Netzwerk W" aus dem Jahr 2007 sind in einer Bilanzbroschüre zusammengefasst, die im Internet unter www.zfbt.de abrufbar ist.