Internationaler Frauentag!
Pressemitteilung vom 06.03.2009
Der Beitrag von Frauen zum nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt ist mit einem Anteil von 44 Prozent an den Beschäftigten hoch. "Das Arbeitskräftepotential von Frauen wird jedoch immer noch zu wenig genutzt", sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (6. März 2009) in Düsseldorf anlässlich des Internationalen Frauentags. "Frauen leisten in der gesamten Wirtschaft unentbehrliche Arbeit, auf die wir in Zukunft immer mehr angewiesen sind."
Das Einkommen von Frauen liegt aber auch in Nordrhein-Westfalen immer noch um über 20 Prozent unter dem der Männer. Das liegt daran, dass Frauen oftmals in Berufen und Wirtschaftszeigen mit niedrigem Einkommensniveau arbeiten. Sie sind außerdem viel weniger in Führungs- und Leitungspositionen vertreten als Männer. Unter brechungen durch eine familienbedingte Auszeit behindern ebenfalls die berufliche Karriere.
Minister Laumann: "Frauen brauchen Unterstützung bei der Berufrück kehr und bei der beruflichen Fortentwicklung. Daher haben wir unser Handlungsprogramm "Brücken bauen in der Beruf" aufgelegt. Damit wollen wir Frauen über berufliche Möglichkeiten informieren und sie er mutigen, selbst aktiv zu werden." Zum Handlungsprogramm gehört z.B., dass die Landesregierung Hinweise und Tipps für den Einstieg oder den Wiedereinstieg in das Berufsleben auf der Internetseite "Forum W" gibt. Hier können Frauen auch individuelle Fragen stellen, die von einem Expertinnenteam innerhalb weniger Tage beantwortet werden. Das Angebot findet man unter http://www.komnet.nrw.de/HotlineW/index.php
Eine spezielle Unterstützung gibt das Arbeitsministerium auch für junge Mütter, die es schwer haben, eine berufliche Ausbildung zu beginnen oder zu Ende zu führen. Mit dem Förderprogramm TEP "Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven eröffnen" werden Eltern und auszubildende Betriebe dabei unterstützt, eine betriebliche Ausbildung in Teilzeit umzusetzen. Interessierte Frauen können sich bei den Regionalagenturen des Arbeitsministeriums informieren. Weitere Infos gibt es unter http://www.arbeitsmarkt.nrw.de/aus-der-region/ansprechpartner/material/adressenliste_regional.pdf.