Broschüre des Bundesbildungsministeriums stellt geförderte Projekte vor
2005 startete das Bundesbildungsministerium das Aktionsprogramm "Power für Gründerinnen". Mit ihm werden Projekte unterstützt, die Unternehmensgründungen von Frauen fördern, zum Beispiel eine Workshopreihe für Gründerinnen in der Kreativwirtschaft, ein Forschungsprojekt über Gründungen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte oder Gründerinnenseminare im Technologiebereich. Auch die bundesweite Gründerinnenagentur (bga) ist eine Säule des Aktionsprogramms. Eine neue Broschüre stellt 20 der bundesweit rund 40 geförderten Projekte vor.
Die Projekte in den vier Bereichen "Technologie- und wissensbasierte Gründungen", "Außerakademische Zielgruppen", "Sensibilisierung" und "Methoden/Beratung/Qualifizierung" zeichnen sich durch Innovationspotenzial und Transfermöglichkeiten aus. Neben den bereits bestehenden Vernetzungen und Kooperationen zwischen den geförderten Projekten verspricht sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan von der detaillierten Darstellung der Vorhaben in der Broschüre Anregungen für weitere Kontakte und Netzwerke. Zudem soll die Broschüre bei der Gründungsberatung und -förderung hilfreich sein.
Vier der geförderten Projekte sind in Nordrhein-Westfalen angesiedelt: "Gründerinnen in der Chemie" an der Universität Wuppertal, "Gründerinnen im Handwerk" an der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld, "Unternehmensgründungen durch Migrantinnen" an den Universitäten Münster und Dortmund und "NachfolgeZeit" an der Fachhochschule Gelsenkirchen.
Die Broschüre steht als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung und kann per E-Mail unter books@bmbf.bund.de, per Telefon unter 01805-262-302 sowie per Fax unter 01805-262-303 bestellt werden.
(frauennrw.de, 18.03.2009)