Die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf zeigt Werke von acht Künstlerinnen der 1920er und 1930er Jahre, die die Kunst der Zeit maßgeblich mit prägten. Die Ausstellung unter dem Titel „Die andere Seite des Mondes“ läuft noch bis 15. Januar 2012.
Das Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster veranstaltet noch bis zum 7. Februar 2012 eine Ringvorlesung zum Thema Religion und Geschlecht. Es sprechen neben der Frankfurter Rabbinerin Elisa Klapheck Frauen und Männer aus Geschichts- und Literaturwissenschaft, Soziologie, Theologie, Jura und Ethnologie.
Mit 534 Ja- gegen 109 Nein-Stimmen und 29 Enthaltungen verabschiedete das EU-Parlament im Juli 2011 eine Resolution für die EU-weite Einführung einer Frauenquote für die Vorstände und Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen, für den Fall, dass freiwillige Maßnahmen nicht greifen.
Viele Mütter in Deutschland sind nicht erwerbstätig – dabei wären sie es vielfach gerne. Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn errechnete, dass sich rund 1,5 Millionen Stellen besetzen ließen, wenn die Frauen ihre beruflichen Wünsche realisierten. Es sind jedoch Maßnahmen nötig, um Müttern eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.
Der mit 10.000 Euro dotierte Künstlerinnenpreis des Landes Nordrhein-Westfalen wurde 2011 im Bereich Performance vergeben und ging an Ulrike Rosenbach, die für ihr Lebenswerk geehrt wird. Den Förderpreis mit 5.000 Euro erhielt Agnes Meyer-Brandis.
Das Netzwerk „Gewalt in der Schwangerschaft. Schwanger nach Gewalt“ bietet ab sofort einen einstündigen monatlichen Internet-Chat für betroffene Mädchen und Frauen an.
Seit 30 Jahren gibt es das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW), das 186 Staaten unterzeichneten. Ein Bericht zur Lage der Frauen, den die neue UNO-Organisation für Frauenangelegenheiten, UN Women, jetzt auch auf deutsch publizierte, zeigt, dass es trotzdem noch viel Handlungsbedarf gibt.
Auf dem 39. Kongress des Deutschen Juristinnenbundes (djb) Ende September 2011 wurde Ramona Pisal zur neuen Präsidentin des djb gewählt. Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf nahm für ihre Habilitationsschrift den Marie Elisabeth Lüders-Wissenschaftspreises 2011 entgegen.
Auf dem Essener Campus der Universität Duisburg-Essen findet vom 20. Oktober 2011 bis 26. Januar 2012 die Vortragsreihe „Forschungsforum Gender“ statt, in der neun Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Fachrichtungen Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung vorstellen.
Eine Krebserkrankung kann sich auf sämtlichen Lebensbereiche auswirken. Oft bleiben Fragen und Befürchtungen im Zusammenhang mit der Sexualität unausgesprochen und unbeantwortet. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat mit fachlicher Unterstützung der Krebsliga Schweiz eine Informationsbroschüre zu weiblicher Sexualität und Krebs herausgegeben, die Orientierung bieten soll.
Im März 2011 gab die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, den rund 150-seitigen Drogen- und Suchtbericht 2011 heraus, der über die drogen- und suchtpolitischen Aktivitäten der Bundesregierung in den Jahren 2009 und 2010 informiert sowie Maßnahmen, Projekte und Initiativen vorstellt. Frauennrw.de fasst die Informationen zusammen, die sich speziell auf Frauen beziehen.
Der Deutsche Ingenieurinnenbund (dib) zeichnete anlässlich seines 25-jährigen Bestehens die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands aus, die eine Fachjury aus rund 200 Nominierten auswählte. Fünf der ausgezeichneten Frauen arbeiten in Nordrhein-Westfalen.
Die Deutsche AIDS-Stiftung unterstützt HIV-positive bzw. an AIDS erkrankte Menschen unter anderem in materiellen Notlagen. Ihr Jahresbericht 2010 zeigt, dass die Zahl der betroffenen Frauen, die sich an die Stiftung wandten, stark anstieg.
Die Düsseldorfer Fotografin Monica Brauer fotografierte bei der Veranstaltung des nordrhein-westfälischen Emanzipationsministeriums zum Internationalen Frauentag im März 2011 Frauen mit ihren Lieblingswörtern. Eine Galerie mit den Fotos ist jetzt online.
Nordrhein-Westfalen verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote. Arbeitsminister Guntram Schneider betonte jedoch, dass Frauen von diesem Trend noch zu wenig profitierten und forderte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf, Frauen bessere Berufschancen einzuräumen.