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Annette von Droste Hülshoff-Stiftung

img_schloss-huelshoff_Doris_Rennekamp_pixelio_de_100Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Ihr Geburtsort, das Wasserschloss Burg Hülshoff (Foto) zwischen Havisbeck und Roxel bei Münster, soll jetzt in eine Stiftung eingehen und damit langfristig öffentlich zugänglich bleiben. Das Land NRW beteiligt sich mit vier Millionen Euro.

Pressemitteilung vom 21.12.2011: "Land NRW beteiligt sich an der Gründung der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung – Landesregierung beschließt Beteiligung in Höhe von vier Millionen Euro"

Die Landesregierung teilt mit:

Das Landeskabinett hat beschlossen, sich an der Gründung der "Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung" zu beteiligen. Damit fördert das Land mit insgesamt vier Millionen Euro die Errichtung der Stiftung.

Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Angelica Schwall-Düren, die sich nachdrücklich für die Stiftung eingesetzt hat: "Mit dieser Entscheidung löst das Land seine Zusage ein und wird Mitstifter. Damit wird in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Ort der Literatur auf Dauer erhalten."

Jutta Freifrau von Droste zu Hülshoff will das Wasserschloss Burg Hülshoff, den Geburtsort der westfälischen Dichterin Annette von Droste zu Hülshoff mit den dazu gehörenden Ländereien und Betrieben und zahlreichen Exponaten bildender und literarischer Kunst aus dem Fami­lienbesitz in eine Stiftung einbringen. Damit bleibt der authentische Schaffensort einer der bedeutendsten deutschen Dichterinnen für eine kulturelle Nutzung langfristig öffentlich zugänglich.

Neben der Kulturstiftung gGmbH des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), dem Bundeskulturbeauftragten, der Stadt Münster, den Kreisen Coesfeld und Warendorf und der Gemeinde Havixbeck werden sich auch andere Einrichtungen sowie weitere private Stifter beteiligen.

Außer dem Droste-Museum soll auf Burg Hülshoff ein Zentrum der Droste-Forschung entstehen. Der spätere Wohnort der Annette von Droste zu Hülshoff, Haus Rüschhaus in Münster, soll in dieses Konzept eingebunden werden.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, das Land und einige andere Stifter wollen ihre Stiftungsbeiträge noch im Jahr 2011 leisten. Angelica Schwall-Düren: "Die Landesregierung geht davon aus, dass jetzt alle Schritte getan werden, damit die Stiftung zügig entsteht und spätestens Mitte nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen kann."

(frauennrw.de, 27.12.2011)

Foto: Doris Rennekamp / pixelio.de

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