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Bonner Mathematikerin erhält Forschungsförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro

img_Hamenstaedt_100Die Spitzenforscherin Professorin Dr. Ursula Hamenstädt, Mathematikerin an der Universität Bonn, erhielt einen mit 1,5 Millionen Euro verbundenen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) für Grundlagenforschung im Bereich der Geometrie.

Die Mathematikerin Professorin Dr. Ursula Hamenstädt, die an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn lehrt, erhielt einen sogenannten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC). Der Rat vergibt eine solche Förderung an etablierte Spitzenforscherinnen und -forscher, die damit in ihrem jeweiligen Gebiet bahnbrechende Pionierforschungen vorantreiben. Professorin Ursula Hamenstädt erhält in den nächsten fünf Jahren rund 1,5 Millionen Euro für Grundlagenforschung im Bereich der Geometrie. „Ich arbeite  an der Schnittstelle zwischen unterschiedlichen mathematischen Gebieten, nämlich der algebraischen Geometrie, der Differenzialgeometrie und der geometrischen Gruppentheorie“, sagt die Professorin, „und versuche, diese Gebiete zusammen zu verstehen und sie zu verbinden.“

2011 wurde der ERC Advanced Grant zum vierten Mal ausgeschrieben und Anfang 2012 insgesamt 294 Forscherinnen und Forscher in 20 europäischen Ländern zugesprochen. Die meisten Stipendien gingen nach Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Die Zahl der ausgewählten Forscherinnen sei mit zwölf Prozent seit der letzten Ausschreibung leicht gestiegen, teilte der ERC mit. Im Vorjahr lag der Frauenanteil bei etwas über neun Prozent.

(frauennrw.de, 29.04.2012)

Foto: Heike Bacher/Uni Bonn

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