Noch bis zum 30 September können sich Universitäten, Fachhochschulen und Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen für das insgesamt mit jährlich 1,5 Millionen Euro dotierte Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen an NRW-Hochschulen bewerben.
125 684 Mädchen absolvieren derzeit in Nordrhein-Westfalen eine Ausbildung. Die Hälfte von ihnen verteilt sich auf zehn Berufe. Insgesamt gibt es rund 350 Ausbildungsberufe.
Vom 11. bis 23. August dreht sich beim IdeenPark in der Messe Essen alles um die faszinierende Welt der Technik. "Komm, mach MINT.", der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen, ist mit einem Stand live dabei und bietet zahlreiche Experimente und Mitmach-Angebote an. Geöffnet ist der IdeenPark täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Zahl der Ehen, die in Nordrhein-Westfalen geschlossen werden, sink. Seit 1990 ging sie um 29 Prozent zurück. Frauen sind durchschnittlich 30 Jahre alt, wenn sie heiraten. Im Jahr 2000 lag das Durchschnittsalter der Bräute noch bei 28,3 Jahren. Das teilte das Statistische Landesamt (IT.NRW) mit.
In Deutschland kommt jedes dritte Kind durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. In vielen Fällen gibt es dafür keine medizinische Notwendigkeit. Es sei höchste Zeit, die Kaiserschnittrate zu senken, sagen die Fachleute des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. Jetzt besteht die Möglichkeit, den entsprechenden Aufruf online zu unterzeichnen.
Bei einem Schlaganfall, ausgelöst durch den Verschluss eines Blutgefäßes, wird das Gehirn stellenweise nicht mehr ausreichend durchblutet (Hirninfarkt). Unterbleibt eine schnelle Behandlung, können bleibende schwere Schäden die Folge sein. Von Schlaganfall betroffene Frauen werden häufiger zu Pflegefällen als Männer. Informationen über die Symptome von Schlaganfällen können helfen, schlimme Folgen zu vermeiden.
Frauen mit Migrationshintergrund und abschlossener Berufsausbildung bzw. mit Studienabschluss aus Gelsenkirchen und Umgebung können ab September 2012 im Rahmen des Programms EMILIA (Engagierte Migrantinnen für lokale Initiativen in der Arbeitswelt) an einer elf-monatigen Vollzeitqualifikation teilnehmen. Es sind noch Plätze frei!
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat eine neue Förderausschreibung „Genderforschung" gestartet. Gefördert werden Forschungsprojekte, die aus einem geschlechterbezogenen Blickwinkel Lösungsbeiträge zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, demografische Entwicklung, Gesundheit und Ernährung, Ressourcen- und Energieknappheit oder Mobilität leisten.
Warum gibt es so große Geschlechterunterschiede in der Arzneimittelversorgung? Frauen bekommen etwa zwei- bis dreimal mehr Psychopharmaka als Männer. Erklären Rollenklischees oder häufigere Migräneattacken die hohe Verordnungsrate?
Die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts „Information und Technik Nordrhein-Westfalen“ aus 2011 zeigen: Mädchen verlassen die allgemeinbildenden Schulen häufiger mit höheren Schulabschlüssen als Jungen.
Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) stehen weit stärker als bisher angenommen, im Zusammenhang mit Störungen im Essverhalten. Die Wahrscheinlichkeit, eine Essstörung zu entwickeln, ist bei Frauen größer als bei Männern. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums AdipositasErkrankungen Leipzig (IFB).
Die Interparlamentarische Union, eine Plattform für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch unter Parlamentsmitgliedern mit Sitz in Genf, veröffentlichte im Mai 2012 Daten zum Anteil der Frauen in 189 Parlamenten weltweit. Im Schnitt sind lediglich 19,8 Prozent aller Angeordneten weiblich. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Ländern.
Im Mai 2012 gründeten Vertreterinnern von Frauenmuseen aus der ganzen Welt im australischen Alice Springs den Verein "The Interantional Association of Women's Museums". Bettina Babs vom Frauenmuseum Bonn wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt. Sitz des Vereins wird daher Bonn sein.